Projekte - Beschreibung

 

Die Implementierung der Geschlechterforschung im Bologna-Prozess

Finanzierung FB 12 der Universität Dortmund

Laufzeit seit 09/2004

Beteiligte WissenschaftlerInnen
Projektleitung:
Vertr.-Prof. Dr. Andrea D. Bührmann
Kontakt: abuehrmann@fb12.uni-dortmund.de
MitarbeiterInnen:
S. Busche, A. Tigges

Angewandte Methoden: Internet- und Literaturrecherchen, Experten/-innen-interviews verbunden mit qualitativen Inhaltsanalysen nach Gläser / Laudel Seit Mitte der 1990er Jahre sind – unterstützt von staatlichen Förderprogrammen – an vielen bundesdeutschen Hochschulen zunehmende Professionalisierungs- und Institutionalisierungstendenzen der Geschlechterforschung zu konstatieren. Mit Blick darauf stellt sich die Frage: Wie können die bestehenden und noch einzurichtenden Studienmöglichkeiten der Geschlechterforschung angesichts der im Zuge des so genannten Bologna-Prozesses anstehenden Akkreditierungsprozesse nachhaltig implementiert werden? Dabei wird von der folgenden Hypothese ausgegangen: Eine nachhaltige Implementierung von Studienmöglichkeiten im Allgemeinen und im Besonderen im Bereich der Geschlechterforschung ist von den konkreten Aushandlungsprozessen in den Hochschulen selbst abhängig. Deshalb gilt es diese lokalen Praxen, die durch feldspezifische Traditionen, Logiken aber auch Hierarchien (vor-)strukturiert werden, ebenso wie die Denk-, Wahrnehmungs- und Handlungsmuster der beteiligten Akteure und Akteurinnen zu erforschen. Eine besondere Rolle aber dürften hier die Koordinierenden solcher Studienmöglichkeiten spielen. Sie agieren nämlich vielfach sowohl als Lehrende, Koordinierenden und Ex-Studierende in diesem Feld und können so in besonderem Maße einen Expertenstatus beanspruchen, der ihre Befragung besonders aufschlussreich erscheinen lässt. Deshalb sollen gerade sie in diesem Forschungsprojekt befragt werden. Diese Erfahrungen der Befragten sollen dann mit den Erfahrungen ausgewählter Kolleginnen bzw. Kollegen u. a. aus den USA und der EU, aber auch z.B. aus Thailand und Australien verglichen werden. In 2006 ist der aktuelle Forschungsstand zu einigen Teilaspekten des Bologna-Prozesses unterstützt vom FB 12 der Universität Dortmund recherchiert worden. Diese Recherche soll dann als Grundlage für einen Forschungsantrag dienen. Zentrale Fragestellungen für diese Literaturrecherche sind u. a.

Die Literaturrecherche soll darüber hinaus als Baustein für eine ‚allgemeine‘ Bibliographie zum Problemfeld Akkreditierungsprozesse dienen. Die Ergebnisse der Literaturrecherche können unter der folgenden Adresse eingesehen werden: http://idata13.verwaltung.uni-dortmund.de/literaturliste.

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